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Warum Yoga & Ayurveda ***          
                     
  Was ist Yoga und Ayurveda  ?

Zwei nah verwandte spirituelle Wissenschaften, die in den Veden ihre Wurzeln haben. Ayurveda will Körper und Geist heilen. Yoga strebt nach Selbstverwirklichung. Yoga und Ayurveda ist viel mehr als Körpertraining oder Heilweisen, obwohl sie heute oft so gesehen werden. Beide Systeme wenden sich an den ganzen Menschen, an Körper , Geist und Seele. Beide befriedigen alle unsere Bedürfnisse, von körperlicher Gesundheit bis zur Entfaltung des höheren Bewusstseins.

Die Methoden des Yoga decken unsere gesamte Existenz ab: Körper, Sinne, Gefühle, Seele und Geist. Es enthält alle Methoden der höheren Evolution: Körperhaltung, Ethik, Atemübungen, Schulung der Visualisierung, Gebet, Mantras und Meditation. Yoga versteht die Natur und das Zusammenspiel der materiellen, subtilen und formlosen Gesetze.

Ayurveda ist mit dem Yoga gewachsen und hat daher ebenfalls eine lange und vielfältige Geschichte. Die Ursprünge des Ayurveda sind auf die vedischen Schriften zurückzuführen. Diese datieren um 5000 v. Chr. Ayurveda beeinflusste über Jahrhunderte die Entwicklung in verschiedenen östlichen und westlichen Kulturen. Hauptsächlich ist Ayurveda eine Wissenschaft der Selbstheilung, deren Ziel körperliche und seelische Gesundheit ist. Das heißt aber nicht, dass wir auf Ärzte verzichten können.

Im Ayurveda ist die richtige Kost das  Fundament für einen gesunden Körper und Organismus. Unsere Nahrung ist also die wichtigste Arznei. Ohne richtige Ernährung ist jede andere Therapie unwirksam. Yoga bemüht sich, durch Atemübung und Asana (Körperübung) , das so wichtige Verdauungsfeuer (Agni) zu kräftigen.

Yoga und Ayurveda sind Anleitungen zur praktischen Anwendung der vedischen Erkenntnisse im Alltag.

Ayur-Veda - das Wissen vom Leben

Um die Anschauung der Tridosha-Theorie deutlich zu machen, ist es wichtig zu verstehen, dass jeder Mensch ein individuelles Wesen ist. Tridosha setzt sich zusammen aus Vata-Pitta und Kapha. Diese drei Bioenergien oder Funktionsprinzipien bestehen aus den 5 materiellen Bausteinen unserer Natur: Äther, Luft, Feuer, Wasser und Erde. Aus den Elementen Äther und Luft tritt das Luftprinzip im Körper in Erscheinung, das Vata genannt wird. Die Elemente Feuer und Wasser manifestieren sich zusammen im Körper als Feuerprinzip, Pitta. Die Elemente Erde und Wasser manifestieren sich als Körperflüssigkeit, die als Kapha bezeichnet wird.

Drei Doshas, Vata-Pitta und Kapha, bestimmen und regeln alle biologischen, psychologischen und physiologischen Funktionen des Körpers, des Geistes und des Bewusstseins. Die in jedem Menschen vorhandenen drei Doshas sind von Geburt an in einem für jeden Menschen charakteristischen Verhältnis angelegt. Dabei können  ein, zwei oder alle drei Doshas vorherrschen. Die dominierenden Doshas prägen mit ihren Eigenschaften die körperlichen und geistigen Merkmale eines Menschen.

 

Pranayama

Durch die Regulierung des Atems kommt der Geist zur Ruhe. Die Kontrolle des Atems ist das Mittel zur Beherrschung des Geistes. Wenn wir den Atem beherrschen, können wir den Geist beherrschen. Dies ist die Grundlage der Yogalehren, die Pranayama betonen. Die  Vertiefung des Atems verlagert die Aufmerksamkeit nach innen. Pranayama erfüllt den Geist mit der zur Meditation notwendigen Energie.